Rückreise Algarve Wohnmobil: Portugal – Spanien – Frankreich – Bern
🚐 Rückreise von der Algarve in die Schweiz (28. Februar – 28. März 2026)
Rückreise Algarve Wohnmobil – Nach mehreren Wochen Sonne, Meer und entspannten Tagen an der Algarve hiess es Ende Februar: Der Süden verabschiedet sich – die Rückreise in Richtung Schweiz beginnt. Ein Mix aus Wehmut über den Abschied von Portugal und Vorfreude auf Heimat, Familie und einen ganz anderen Frühling.
🇵🇹 Letzte Tage an der Algarve – Luz, Lagos & Sagres
Die letzten Tage im Süden waren bewusst ruhig angelegt: keine grossen Sprünge mehr, sondern kleine Fahrten zwischen Luz, Lagos und Sagres – vertraute Orte nochmals geniessen, ein letztes Mal die gewohnten Wege ablaufen, „runterfahren“ im Womo‑Alltag. 😊
Rund um Praia da Luz pendelte BLUΞFIRΞ zwischen Stellplatz, Supermarkt, Strandpromenade und den bekannten Spots in Lagos – Marina, Altstadt, Ponta da Piedade und Praia do Camilo. Dazwischen kurze Ausflüge nach Budens und mehrfach nach Sagres bis hinaus zum Cabo de São Vicente, wo Wind, Wellen und Steilküste ein würdiger Abschluss der Algarve‑Zeit waren. 🌊
🌊 Costa Vicentina & Zambujeira do Mar – Abschied vom Atlantik
Am 28. Februar fiel der inoffizielle Startschuss für die Heimreise: Von Luz über Budens und Sagres ging es nordwärts in den Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. Die Route führte über Vila do Bispo und Raposeira, bevor die Küste langsam rauer und einsamer wurde.
Am 3. März erreichte BLUΞFIRΞ Zambujeira do Mar. Stellplätze rund um die N393‑1, der Ort selbst und der Abschnitt des Fernwanderwegs Rota Vicentina sorgten für ein paar letzte intensive Atlantik‑Momente: Steilküste, Gischt, lange Spaziergänge entlang der Klippen und Sonnenuntergänge mit freier Sicht über den Ozean. 💙
🇵🇹 Alentejo‑Inland & Markádia – Ruhe am Stausee
Von der Küste ging es dann ins Landesinnere: Zuerst via São Teotónio, später weiter Richtung Beja/Alentejo, bis BLUΞFIRΞ an der Herdade Markádia bei Alvito eintraf. Hier stand nicht das Fahren im Vordergrund, sondern ländliche Ruhe, Blick auf den Stausee, weite Landschaft und klare Nächte mit Sternenhimmel.
Die Alentejo‑Region zeigte sich dabei von ihrer typischen Seite: viel Raum, wenig Verkehr, kleine Dörfer und ein sehr entschleunigtes Tempo. Ein idealer Kontrast zur belebten Algarve und ein perfekter Ort, um sich innerlich auf den langen Weg nach Norden einzustimmen.
🇵🇹 Von Estremoz nach Porto – Schritt für Schritt nach Norden
Nach Markádia führte der Weg über Estremoz – weisse Häuser, Burg, Marktplatz – weiter Richtung Norden. Bei Esperança und Abrantes rollte BLUΞFIRΞ über ruhige Landstrassen und die Auto‑Estrada da Beira Interior, bevor ein Halt in Vila Nova da Barquinha eingelegt wurde.
Am 9. März erreichte die Reise den Grossraum Porto: Stellplatz in Vila Nova de Gaia, mit perfekter Ausgangslage für Stadtbesuche. Cais da Ribeira, Dom‑Luís‑Brücke, Altstadtgassen und der Mercado do Bolhão standen auf dem Programm – Porto kompakt, aber intensiv, inklusive Blicken über den Douro und einem guten Glas portugiesischen Wein. 🍷
🌊 Porto bis Minho – Viana do Castelo, Âncora & Caminha
Nach ein paar Tagen zwischen Porto und Gaia zog es BLUΞFIRΞ weiter Richtung Norden: Zuerst nach Viana do Castelo, dann entlang der Küste über Âncora bis an den Rio Minho bei Caminha.
Im Pinienwald der Mata do Camarido, zwischen Dünen, Fluss und Atlantik, entstand ein weiterer dieser ruhigen Plätze, die man in der Rückschau gerne „Geheimtipps“ nennt. Morgendliche Spaziergänge, kühle Nächte, klare Luft – und das Gefühl, dass Portugal sich hier sanft verabschiedet.
🇪🇸 Galicien & Kastilien-León – Ribadavia, Ribeira Sacra & Las Médulas
Der Sprung nach Spanien erfolgte bei Valença/Valença do Minho. Erste Station: Ribadavia – eine kleine galicische Stadt mit historischer Altstadt, Praza Maior und Weintradition. Ein perfekter Ort für Tapas, einen Ribeiro‑Wein und ein bisschen Stadtleben nach viel Natur.
Weiter ging es durch Ourense und die Region Ribeira Sacra Richtung Quiroga. Schluchten, Rebstock‑Terrassen und kurvige Strassen verlangten BLUΞFIRΞ zwar einiges ab, belohnten aber mit eindrucksvollen Ausblicken. Highlight dieser Etappe: Las Médulas bei Carucedo – das alte römische Goldabbaugebiet mit seinen roten Felsen, Kastanienbäumen und dem Stausee wirkt wie eine Landschaft aus einer anderen Welt. 🧡
🏔️ Über Villablino nach Asturien – Kantabrisches Gebirge & Camping Perlora
Von Carucedo ging es über Villablino und San Emiliano durch das Kantabrische Gebirge – eine Etappe mit vielen Höhenmetern, engen Strassen und spektakulären Bergpanoramen. Nach Sena de Luna erreichte BLUΞFIRΞ schliesslich Asturien.
In Ribera de Arriba wurde kurz gehalten, bevor der Weg an die Küste nach Candás führte – Camping Perlora als Basislager. Von hier aus standen Spaziergänge nach Candás, zur Playa El Conexal und entlang der Küste auf dem Programm. Der Atlantik zeigte sich hier deutlich rauer, aber genauso faszinierend wie in Portugal.
🏙️ Gijón, Villaviciosa & der Sprung nach Santander
Ein Tagesausflug führte von Perlora nach Gijón: Altstadt, Plaza del Campo Valdés, Küstenpromenade und Hafenpanorama an einem angenehm milden Frühlingstag. Zurück ging es über den Puerto Deportivo und verschiedene Parkmöglichkeiten im Stadtgebiet.
Am 17. März zog BLUΞFIRΞ weiter nach Villaviciosa – Asturien im Sidra‑Land – und von dort aus Richtung Kantabrien. In Santander diente der grosse Stadtpark „Parque de la Vaguada de Las Llamas“ als Stellplatz‑Umfeld, kombiniert mit mehreren Fahrten zwischen Park, Universität und Stadt. Urbanes Leben, viel Grün und Meeresluft – eine schöne Mischung aus Stadt- und Naturstopps. 🌿
⚓ Hondarribia & der Abschied von Spanien
Nach einem letzten Morgen in Santander ging es über Muriedas ins Baskenland. Hondarribia wurde schnell zu einem der Lieblingsorte der Rückreise: Altstadt, Hafen, Blick auf die Bucht und die Nähe zu Frankreich.
In Puerto de Hondarribia fand BLUΞFIRΞ einen öffentlichen Stellplatz an bester Lage und nutzte diesen gleich zur Übernachtung: ein klares Zeichen dafür, dass der Ort zum Schlendern, Fotografieren und Tapas‑Essen einlud. Ein idealer Abschluss für den Spanien‑Abschnitt dieser Reise. 🇪🇸
🇫🇷 Atlantikküste Frankreichs – Labenne, Landes, Mimizan & Biscarrosse
Mit dem Grenzübertritt bei Irun begann der französische Teil der Rückreise: Labenne als erster Halt, danach Onesse‑Laharie und Mimizan mit seinen breiten Stränden und Pinienwäldern.
Weiter nördlich ging es über La Teste‑de‑Buch, die Forêt Domaniale und das Gebiet rund um die Dune du Pilat. Der Schwerpunkt lag hier auf Natur, Spaziergängen und Wald‑/Strand‑Kombination – die perfekte Kulisse zum bewussten Verabschieden vom Atlantik.
In Biscarrosse wurde schliesslich länger verweilt: Camping Campéole Le Vivier, Rue du Tit, Boulevard des Sables – See, Meer, Wald – ein Set‑up wie gemacht für letzte lange Spaziergänge, bevor es wieder ernsthaft Richtung Osten geht.
🏞️ Périgueux, Ussel & Zentralfrankreich – vom Atlantik ins Binnenland
Der Kurs drehte sich nun deutlich Richtung Schweiz: Über La Teste führte die Strecke nach Périgueux an der Isle. Stellplatz an der Esplanade des Prés, Altstadt, Kathedrale, Gassen – Périgueux war ein überraschend attraktiver Zwischenstopp, der mehr bot als nur „eine Nacht auf der Durchreise“.
Anschliessend ging es weiter nach Ussel: Camping de mon Village direkt am Lac, ein ruhiger Platz im Zentralmassiv mit viel Grün und Wasser. Perfekt, um nochmals tief durchzuatmen – die Alpen rückten näher, der Atlantik war bereits weit weg.
🇫🇷 Jura‑Vorland & Champagnole –Wetter‑Schock – der Süden ist vorbei
Über Bromont‑Lamothe und Cressanges führte die Route nach Saint‑Marcel bei Chalon‑sur‑Saône, inklusive Übernachtung auf dem Camping du Pont de Bourgogne mit Blick auf die Saône. Danach ging es weiter durch die Bresse bis ins Jura‑Vorland: L’Abergement‑Sainte‑Colombe, Saint‑Germain‑du‑Bois und letztlich Marigny im Bereich der „Trois Lacs“.
Am 28. März folgte ein kurzer Schlenker über Doucier und den Lac de Chalain nach Champagnole.
🌧️ Und hier kam der Wetter‑Schock: Regen, Nebel und sogar Schneefall – die Temperaturen lagen vielfach zwischen 0 und 6 °C, teilweise mit Schneefall . Nach Wochen in der portugiesischen Frühlingswärme fühlte sich das definitiv nach „Reality‑Check“ an ❄️ und es war endgültig klar: Der Süden ist vorbei. Grauer Himmel, kühles, feuchtes Wetter, Temperaturen hier – ein klarer Kontrast zu den 15–20 °C in Portugal nur wenige Tage zuvor.
🇨🇭 Einfahrt in die Schweiz – Vallorbe
Der Grenzübertritt in die Schweiz erfolgte bei Vallorbe – ein kurzer, aber symbolischer Moment: zurück in der Schweiz, zurück in der gewohnten Umgebung, aber mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.
Von Vallorbe ging es über die A‑Routen nach Hause, bzw. in die Garage von BLUEFIRE.
🏡 Ankommen im Raum Bern
Die grosse Reise wird langsam in den Alltag integriert – nicht mit einem abrupten Ende, sondern mit einem fliessenden Übergang, Besuchen bei Freunden und Familie.
🧭 Fazit der Rückreise Algarve Wohnmobil – langsam heim statt Stress
- 🚐 langsames Zurückkommen statt Stress und Kilometerfressen
- 🌦️ bewusster Wechsel der Jahreszeiten – von Frühling zurück in den Spätwinter
- 🧠 Zeit, die vielen Eindrücke der vergangenen Monate zu verarbeiten
📌 Gesamtfazit Winterreise Algarve 2025/26
- Sonne, Meer und Freiheit im Süden
- unzählige Eindrücke entlang der Strecke
- und am Ende das gute Gefühl, wieder zuhause zu sein – mit dem Wissen, dass BLUΞFIRΞ jederzeit wieder starten kann. 🚐
In diesem Sinne sei schon verraten, dass es schon bald wieder los geht –> Bleib dran !
Beliebte Beiträge






























































Ja sehr gerne. Ist sehr spannend was du machst. Ich bewundere dich.
Es liebs Grüessli Monika